Welthungerhilfe | Welthungerindex 2017

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Am 12. Oktober kam die Welthungerhilfe zu uns, um den aktuellen Stand des Welthungerindex zu besprechen. Vor Ort waren unter anderem Martin Häusling (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen), Klaus von Grebmer (International Food Policy Research Institute), und natürlich auch Bärbel Dieckmann – Präsidentin der Welthungerhilfe, die darauf aufmerksam machte, dass sich die Hungersituation in vielen Ländern verbessert hat, und dennoch noch viele Ziele offen sind. Die gravierenden Ungleichheiten auf der Welt, Kriege und der Klimawandel machen Hungersnot nach wie vor zu einem großen Problem, und dass, obwohl die weltweit produzierten Nahrungsmittel in ihrer Menge ohne weiteres die gesamte Weltbevölkerung ernähren könnten. Politische, wirtschaftliche und rechtliche Konflikte sorgen dafür, dass Menschen ohne genügend Nahrungsmittel sind. Die Macht der AgrarKonzerne ist erschreckend, denn nur eine Hand voll Unternehmen bestimmen den Großteil des internationalen Getreidehandels, und entscheiden über Verteilung, Produktion und Preis. Frau Dieckmann erläutert: „In derselben Welt, in der etwa 800 Millionen Menschen hungern und zwei Milliarden Menschen an unterschiedlichen Formen der Fehlernährung leiden, ist ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung fettleibig, und ein Drittel aller Nahrungsmittel wird verschwendet oder vergeudet.“ (Quelle: Utopia.de)

Immer wieder wird auch in Deutschland die Thematik der Lebensmittelverschwendung in den Fokus gerückt. Wo andere Menschen Hunger leiden, dürfen hier einfach nicht derart viele Lebensmittel weggeschmissen werden. Viele Kampagnen (unter anderem vom WWF / Brot für die Welt) machen inzwischen darauf aufmerksam.

 

 

 

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