LIEBESLEBEN – Die neue Kampagne der BZgA

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„Tinaaaa, watt kosten die Kondome!?“ Wer erinnert sich an den Informationsspot zur HIV- und AIDS Prävention aus dem Jahre 1989? Ingolf Lück schiebt an der Kasse heimlich die Packung Kondome unter dien Porree, damit sie den anderen Kunden nicht auffallen. Hella von Sinnen als robuste Kassiererin macht ihm dabei aber ein Strich durch die Rechnung, als sie lauthals den Preis der Kondome bei der Kollegin erfragt. Lück fühlt sich ertappt, doch die Moral von der Geschicht’ zeigt sich schon schnell, denn die hübsche Blonde und die ältere Dame in der Kassenschlange wissen über den Preis genau bescheid, und beweisen: Kondome kaufen ist nicht peinlich, sondern vorbildlich und völlig normal.
Hier geht’s zum Clip: http://bit.ly/1fchq83

„Gib AIDS keine Chance“ war der damalige Slogan zum Spot und schaffte in den Neunzigern ein Bewusstsein für HIV, AIDS und Safer Sex. Jetzt 27 Jahre später ist es Zeit für eine neue Kampagne, „LIEBESLEBEN“ geht nun frisch ans Werk, und proklamiert: „Liebesleben. Es ist deins – schütze es.“. Die neue Marke steht für einen offenen Umgang mit Sexualität, Fragen und Aufklärung.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung will damit auch darauf aufmerksam machen, dass HIV nicht die einzige sexuell übertragbare Krankheit ist, vor der es sich zu schützen gilt.
Um an die alte Kampagne anzuschließen, gibt es nun einen neuen Spot mit bekanntem Setting und einem nun als Vater auftretenden Ingolf Lück… Diesmal ist es allerdings der Sohnemann, der Lück an der Kasse in die Pfanne haut. Wie schon beim Kult-Vorgänger wird auch hier das Thema „Kondome kaufen“ unterhaltsam und augenzwinkernd erzählt. Durchaus sehenswert!
Hier geht’s zum Clip: http://bit.ly/1Ok4msD

Bei der Kampagnen-Vorstellung bei uns in der Kalkscheune waren neben Ingolf Lück und Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu gegen, der appellierte, dass die Anstrengungen der Bekämpfung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten nicht nachlassen darf. Die ehemalige Gesundheitsministerin Prof. Dr. Rita Süssmuth meldete sich per Videobotschaft ebenfalls zu Wort, und ist Überzeugt, „dass die neue Kampagne die Menschen erreichen wird.“

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