Digitale Transformation will gelernt sein!

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Letzte Woche stand bei uns ganz unter dem Motto: „Lernen, Lernen, Popernen“. Wie auch schon Helge Schneider erkannte, lernt man ja doch nie aus und sollte immer neugierig bleiben, auf alles was einem noch unbekannt ist.

So oder so ähnlich sieht es auch microsoft Deutschland, die aus diesem Grund den „Tag für Bildung“ bei uns in der Kalkscheune veranstalteten. Die headline lautete: „Besser lernen!“, was übersetzt soviel heißt wie: „Wie können wir unsere Lerngewohnheiten optimieren und der heutigen Zeit anpassen?“. Die Digitale Transformation, also die allgegenwärtigen Veränderungen aufgrund der immer stärker werdenden medialen Strukturen, macht auch vor unseren Lernmethoden nicht Halt und sorgt dafür, dass wir umdenken müssen in Bezug auf Quantität und Qualität unserer Lernprozesse.
Dabei geht es in erster Linie um die Digitalisierung unserer Bildung durch die Nutzung neuster Technik und hilfreicher Software, die das Lernen erleichtern und vorallem schmackhafter machen sollen. Wichtig ist da natürlich die Frage, inwiefern sich Schulen bezüglich einer solchen Umstrukturierung öffnen sollen und vor allem können. Denn eine Umstellung auf digitales Lernen mit Tablets, Software, Online-Archiven und sonstigem Schnick-Schnack bringt Kosten mit sich, die die meisten Schulen nicht aufbringen können. Für Eltern und Schüler bedeutet dies ebenfalls erhebliche Mehrkosten, die nicht für Jedermann zu bewerkstelligen sind.

Nachdem microsoft das Thema also angestoßen hatte, fand bei uns kurz darauf der #excitingEDU_Lehrerkongress 2015 statt, der ebenfalls die vorangegangene Diskussion aufgriff, und proklamierte: „Guter Unterricht mit digitalen Werkzeugen“! Hierbei trafen sich Lehrer aus allen Bereichen, um sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Unterrichtsoptimierung mittels neuer Methoden auszutauschen. Dabei wurde das Klassenzimmer als Lernraum unter die Lupe genommen, genauso wie Learning Apps und neue Unterrichtsmethoden (wie z.B. „Flipped Classroom“). Die Idee des Tablet-Lernens stand auch hier auf der Agenda und wurde innerhalb von verschiedenen Workshops thematisiert.

App-Entwicklung, die Bedeutung von Social Network und sogar das Lernen mit Hilfe von LEGO wurden den zukünftigen Lernstrukturen zugeordnet und diskutiert. Der Lehrerkongress hat die wichtige Aufgabe, Lehrern den Weg in die Digitale Transformation deutlich zu machen, denn nur wenn die Lehrkörper damit richtig umgehen, können sich diese neuen Lernmethoden auch sinnvoll auf die Schüler auswirken.

Womöglich hat schon bald das gute alte Schulbuch ausgedient, welches geschützt im Plastikmantel ein Schuljahr lang tagtäglich mitreisen durfte und nicht selten im Kurzstreckenflug in die Zimmerecke krachte. Sowas kann man mit einem Tablet natürlich nicht machen… #Nostalgie

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