Erstmalige Verleihung des Gerd Sonnleitner-Preises der Rentenbank für ehrenamtliches Engagement junger Landwirte in der Kalkscheune

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Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat am vergangenen Mittwoch in der Berliner Kalkscheune zum ersten Mal den Gerd Sonnleitner-Preis vergeben. Dr. Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank, nahm die Ehrung zusammen mit dem Namensgeber des Preises Gerd Sonnleitner, Ehrenpräsident des Deutschen Bauernverbands, vor. Der Gerd Sonnleitner-Preis der Rentenbank für ehrenamtliches Engagement junger Landwirte wurde zur Anerkennung der Verdienste des Ehrenpräsidenten des Deutschen Bauernverbandes und langjährigen Vorsitzenden des Verwaltungsrats der Rentenbank ins Leben gerufen.

Gerd Sonnleitner, hat stets die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im ländlichen Raum betont. Er selbst hat sich bleibende Verdienste zum Wohle des lokalen Interessenausgleichs erworben. Diese Verdienste möchte die Rentenbank würdigen und zugleich den ehrenamtlichen Nachwuchs motivieren. Aus diesem Grund hat sie den Gerd Sonnleitner-Preis ins Leben gerufen. Ziel des Preises ist, im Sinne des Namensgebers berufsständischen Nachwuchs zu ehrenamtlicher Arbeit zum Wohle der Landwirtschaft und des ländlichen Raums zu animieren.

Der Preis wird jährlich ausgeschrieben und richtet sich an ehrenamtlich tätige Landwirte (m/w) unter 30 Jahren. Die Kandidaten sollen sich in besonderer Weise für den Interessenausgleich im ländlichen Raum einsetzen oder eingesetzt haben. Dies können beispielsweise die Schlichtung von Konflikten bei landwirtschaftlichen Bauvorhaben oder die erfolgreiche Begleitung von Planungsvorhaben sein. Darunter fallen aber auch gelungene Kompromisse beim Natur- und Umweltschutz oder die erfolgreiche Beilegung von Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Flächennutzungskonzepten.

Der Gerd Sonnleitner-Preis ist mit 3 000 € und mit einer Reise zur Preisverleihung nach Berlin verbunden. Die Bewerbung für den Preis erfolgt ausschließlich auf Vorschlag eines Berufsverbandes oder einer entsprechenden Branchenorganisationen. Die Auswahl der Preisträger übernimmt eine sechsköpfige Jury. Diese ist mit Vertretern des Verwaltungsrates und der Anstaltsversammlung der Rentenbank besetzt.

Preisträger 2014 ist Markus Weiß. Der Landwirt aus Borken erhält die Auszeichnung für sein Engagement bei Region in der Balance, einer regionalen Allianz für die Flächennutzung im Kreis Borken. Sonnleitner würdigte Weiß in seiner Laudatio als Vorbild für die Branche. Mit dem Gerd Sonnleitner-Preis wird Weiß‘ besonderer Verdienst um die Initiierung einer bindenden Branchenvereinbarung zwischen Landwirtschaft, Städten und Gemeinden im Kreis Borken gewürdigt. Ziel von Region in der Balance ist es, im gegenseitigen Einvernehmen von Wohnbevölkerung, Gewerbetreibenden und der Landwirtschaft den jeweils angemessenen und notwendigen Raum für nachbarschaftliches Wachstum zu ermöglichen.

Der Gerd Sonnleitner-Preis wird auch 2015 wieder verliehen. Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 30. Januar 2015. Weitere Einzelheiten zum Preis sowie der Bewerbungsbogen sind unter www.rentenbank.de zu finden.

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